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Du

Gestern Nacht
da fühlte ich mich so alleine.
Langsam strich ich über die Satin Bettwäsche.
Und dachte an dich -
an deine Art an dein Lachen
an deine unendliche Geduld
wie du es immer wieder schaffst mich zu verzaubern.
Du lässt mich sein so wie ich bin.
Bei dir kann ich meine Sellel baumeln lassen.
Mich entspannen und fallen lassen
denn ich weiß da sind zwei starke Arme
die mich immer auffangen.
Ich weiß du bist das ganz große Los
dass ich gezogen habe.
Denn selbst an den grauesten Tagen
zauberst du ein Lächeln auf mein Gesicht.
Gibst mir liebevolle Kosenamen
und bist offen und direkt zu mir.
Ach wie schön wäre es jetzt deine sanften Lippen zu berühren
dich einfach so in die Nacht zu entführen?
In diesem Augenblick kam ein Piep
von dir -
mit dem vollen Verwöhnungsprogramm.
Was soll ich sagen,
du bist das betse was mir je passiert ist.

8.6.06 17:23, kommentieren

Unglaublich

NIe hätte ich gedacht
dass mir sowas passiert -
Hals über Kopf
erwischt es mich.

Ich dahcte ich kann nie wieder lieben
nie wieder vertrauen
nie wieder dieses schöne kribbeln spüren
doch dann traf ich dich.

Alles ist plötzlich so anders
aber noch viel shcöner
als in meinen Träumen
dank DIR !

Wenn ich die Augen schließe sehe ich dein Bild vor mir
wenn mein Telefon klingelt höre ich deine Stimme
wenn ich dich sehe berührst du mich sanft
wenn deine Lippen meine berühren dann steht die Welt still.

9.6.06 17:19, kommentieren

Immer wenns dunkel ist...

Schweisgebaden wacht sie auf.
Tastet ihr Bett ab - leer !
Sie lauscht der Stille.
Und hört doch nur ihren schnellen Atem,
das Herz, dass ihr bis zum hals schlägt,
ihr die Kehle zuschnürrt....
Sie hat einen trockenen Mund,
kann nicht schlucken.
Wie jede Nacht will sie aufstehen
und hofft dass dieser Alptraum,
der sie verfolgt
hoffentlich immer ein Traum bleibt.

23.6.06 17:32, kommentieren

Tanz des Regens

Es war im Sommer und es war am späten Abend ja schon fast dunkel aber doch noch hell genug um ihm in die Augen zu sehen. Es war unheimlich und doch schön. Es war unerwartet, ja ein Schock und doch war es klar dass dieser Tag kommen würde. Igrendwann, irgendwo. Ihre Kleidung war durchnässt von einem kleinen Regenschauer und klebte an ihr wie eine zweite Haut. Ihre Frisur war total zerzaust, genauso wie sie sich fühlte. Stocksteif stand sie dar. Konnte nicht weine nicht reden aber auch nicht lachen. Sie hatte sich doch auf diesen Moment so gut vorbeireitet, war ihn in Gedanken schon zig mal durchgegangen. Sie wollte keine Schwäche zeigen, nichts was war denn es war schon längst vorbei und hat doch nie ihr Herz verlassen. Sie schloss die Augen und wollte sich umdrehen da spürte sie seine Hand auf ihrer nassen kalten Schulter. Sie zuckte zusammen, bekam eine Gänsehaut. Sie öffnete wieder die Augen und sah in seine. In diese blauen Augen, blau und weit wie das Meer. In denen sie fürher immer träumte. Sie konnte nichts sagen so tief saß ihr Schmerz. Es war fast so wie vor 2 Jahren als er ihr sagte dass er weg geht und nicht weiß wann er zurück kommt. Es war als sei es gestern gewesen. Und jetzt stand er da und berührte sie, brachte ihr Leben wieder durcheinander. Doch in diesem Spiel gab es keine Gewinner. Die Mauer die sie aufgebaut hatte und für jedes männliche Wesen galt, schien zu zerbröckeln.War es Einbildung oder wurde sie gerade schwach, sie die starke Frau die nie Schwäche oder Gefühlen zeigen sollte. Nur wenn sie alleine war. Sie riss sich los, schrie ihn an. Unbedeutende Worte und lief. Sie lief so schnell sie konnte. Sie blickte sich nicht um. Es kamen keine Tränen mehr. Es war ein Gefühl der Befreiung. Es war als sei etwas aus ihrem Herz heraus, über die kilometerhohe Mauer gehüpft. Sie fühlte sich leicht, ja sie schwebte förmlich. Sie tanzte im Regen....sie tanzte die ganze Nacht.
Endlich war es raus, endlich konnte die Mauer einstürzen und sich für neue öffnen. Sie war wie in einem Rausch. Sie fand sich erst zu Hause wieder, draußen auf der Veranda in ihrem Schaukelstuhl.
Der Mond schwieg sie an und sie schwieg zurück. Sie ging in ihr Schlafzimmer und sah diese kahle Wand, die früher einmal voller Fotos hing. Doch jetzt ist sie leer, kalh und irgendwie tot. Unter großem Schmerz und voller Wut riss sie damlas alles herunter, bis alles weg war, bis es ihr besser ging. Sie wollte vergessen. Es war nicht die Sehnsucht nach körperlichen Liebe, die sie vermisste, die sie auffraß. Sie legte sich ins Bett in das große leere Bett und starrte an die Decke. Vielleicht trifft man sich wirklich zwei mal im Leben. Aber vielleicht auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Tag war gekommen – alles so plözlich und unerwartet und erschütert sie, reist alle Wunden auf. Zu welchem Entschluss kam sie heute Abend ? Lieber Hass als gespielte Liebe ? Oder stand es gar nicht zur Frage ?

28.6.06 21:07, kommentieren

...

War es Ironie des Schicksals oder warum musste gerade jetzt ihre Einkaufstüte reisen? Mit knallrotem Kopf versuchte sie alles schnellst möglichst einzusammeln doch sie hatten sie schon längst bemerkt und schauten sie grinsend an. Alle. Doch plötzlich da war eine Hand die ihr half.
Ihr Herz raste und sie hatte einen Kloß im Hals, konnte kaum reden. Er war es der ihr half. Er, den sie heimlich beobachtet, von dem sie nachts träumte doch der für sie ein Traum bleiben musste.
Sie brachte gerade so ein schüchternes Danke heraus – doch Blicke sagen bekanntlich mehr als Worte. Er war Amerikaner, stationierter Soldat, ein naja schon fast „Feind“ wie ihre Mutter zu pflegen sagte. Doch wenn er ein Feind war warum half er ihr dann ? Alles drehte sich, ein Wunder wie sie unversehrt nach Hause kam. Dieser Tag sollte alles verändern, noch bevor sie das Haus betrat wusste es schon die ganze Familie, Amischlampe und andere Sachen musste sie sich anhören. Sie ging, wollte alleine sein und flüchtete kurzer Hand zu ihrer Oma. Dort weinte sie sich aus und verriet sogar ihr Geheimnis, dass sie sich verliebt hatte.
Was sie nicht wusste, dass es ihm genauso ging, dass er weiche Knie bekam wenn er sie sah, dass er eine Gänsehaut bekam als ihr Arm seinen zufällig berührte, dass er von ihrer Schönheit fasziniert war. Und da war ein Bild von ihr unter seinem Bett, recht gut getroffen, er hatte es skiziert und solange daran gearbeitet bis es perfekt war. Sie ging jeden Morgen einkaufen, fast immer gegen 9 Uhr und somit wurde es auch zu seiner Gewohnheit nein zu seiner Pflicht.
Es kostete ihn viele Nächte und ja raubte ihm fast seinen Verstand bis er sie endlich ansprach. Sie lächelte und ging weiter. Bis er sie eines Abends auf der Wiese hinter der Kasserne stehen sah, ganz alleine und verloren. Sofort lies er alles stehen und liegen und lief zu ihr. Schüchtern blickte sie zu Boden doch er ergriff sofort ihre Hand. Er wusste dass Abends eine Tanzveranstaltung sein sollte von den Amerikanern unten im Wirtshaus und er lud sie ein. Doch ob sie wohl kommt ?Eine quälende Frage. Er war so gut drauf wie schon seit Monaten nicht mehr. Und sie kam auch wenn sie dabei ihren Ruf verlor. Auch wenn kein Mann sie danach mehr wollte. Für sie gab es nur den einen.
Seit diesem Abend trafen sie sich regelmäßig hinten auf der Wiese, auch wenn ihre Mutter ihr keine Blicke mehr würdigt. Sie wurde von fast allen verachtet. Doch warum ? Was war daran so falsch zu lieben ?

28.6.06 21:11, kommentieren

Ich seh dich an
und lächle.
Du lächelst zurück und zwinkerst mir zu.
Du hast schöne Augen
und einen wunderbaren Körper.
Du hast Sexapeal
und du verursachst eine große Wärme in meinem Herzen.
Wenn ich traurig bin,
bringst du mich zum lachen.
Wenn ich weine,
dann nimmst du mich in deine Arme.
Wenn ich reden will
dann hörst du mir zu.
Du bist ein guter Freund
und doch liebst du mich bedingungslos.
Hälst meine Hand
wenn sie zittert.
Gibst mir Mut,
wenn ich am aufgeben bin.
Du lässt mich einfach Ich sein,
ohne Anforderungen oder Fragen.
Bei dir blühe ich auf,
du lässt mich träumen.
Träumen von Dingen,
die ich schon längst aufgegeben hatte.
Aber das was ich dir sagen will,
kann ich gar nicht in Worte fassen.
Ein einfaches Danke ist nicht genug !
Ich möchte keine Sekunde,
keine Unterhaltung,
kein Telefonat mit dir missen,
denn es hat mir immer geholfen und hilft mir.
Wenns mir schlecht geht,
dann denke ich an dich und an deine Worte
und ich kann sicher sein dass du immer für mich da bist.

29.6.06 20:34, kommentieren