Höhenflug

Es ist genau das,
was in all diesen Kitsch-Liebesfilmen verzweifelt gesucht und nie gefunden bzw. vermittelt wird.
Es ist viel mehr.
Es ist tief, nein hoch, oder weit ?
Es ist einfach nicht in Worte zu fassen.
Es gibt mir Mut und Kraft.
Es gibt mir in der dunkelsten Stunde Hoffnung.
Es ist eine Vorfreude.
Es ist eine Sekunde.
Es ist ein Blick, eine Geste, eine Berührung.
Es ist ein Lachen und ein Weinen.
Es ist ein Herzschlag.
Es ist DU UND ICH zusammen.

27.7.07 13:29, kommentieren

4 u

1000 Fragen und doch keine Antwort.
Vorwürfe ? Schuldgefühle ? Gewissensbisse ?
Erinnerungen die verblassen -
wirklich ?
Nein - sie kommen nach und nach hoch.
Sie werfen mich aus der Bahn.
Will schreien - kann nicht.
Will weinen - Stimme versagt - Augen bleiben trocken.
Musik, schließe die Augen.
Wie war das....plötzlich warst du nicht mehr da.
Langsam, das Blatt fällt vom Baum,
tanzt im Wind.
Es fehlt und kein anderes Blatt kann es ersetzen.
Auch wenn sie sich ähneln.
Hoffnung auf ein Wiedersehen ?
Gedanken, Worte, Bilder durchströmen mich.
Ein Schmerz.

27.7.07 13:25, kommentieren

Sehnsucht

Ist ein schönes aber auch schlimmes Gefühl
ein Drang
ein Will
der leider unerfüllt bleibt.
Wobei man die Liebe neu erleben kann
wenn man sich vermisst
wird alles jeder Satz
jeder Augenblick
jede Geste
viel intensiver ...
sie wird unsterblich!
Sie bleibt in meinem Herzen
und erinnert mich in meiner großen Sehnsucht daran
was genau ich denn alles vermisse.
Deine Haare mit denen ich stundenlang spielen kann.
Deine Blicke die sich mit meinen treffen.
Dein Duft eine exotische Mischung.
Deine Hände die meinen Körper nachts festhalten
die mich immer festhalten und gut kennen.
Dein Lächeln dass ich nicht nur hören sondern auch sehen kann.
Deine Gesten die mir viel mehr zeigen als 1000 Worte

Ist total schön mit dir...

21.7.06 12:38, kommentieren

Du

Du löst so ein wunderbares Gefühl in mir aus
deine Überraschungen hauen mich einfach um.
Deine Geschenke sind einfach toll
und sowieso und überhaupt würd ich am liebsten nur noch bei dir sein.
Bei dir in deinen warem großen Händen
in deinen Augen versinken
jede Nacht bei dir sein
um einfach nur deinen gleichmäßigen Atem zu lauschen
wenn du schläfst...

21.7.06 12:34, kommentieren

Ich seh dich an
und lächle.
Du lächelst zurück und zwinkerst mir zu.
Du hast schöne Augen
und einen wunderbaren Körper.
Du hast Sexapeal
und du verursachst eine große Wärme in meinem Herzen.
Wenn ich traurig bin,
bringst du mich zum lachen.
Wenn ich weine,
dann nimmst du mich in deine Arme.
Wenn ich reden will
dann hörst du mir zu.
Du bist ein guter Freund
und doch liebst du mich bedingungslos.
Hälst meine Hand
wenn sie zittert.
Gibst mir Mut,
wenn ich am aufgeben bin.
Du lässt mich einfach Ich sein,
ohne Anforderungen oder Fragen.
Bei dir blühe ich auf,
du lässt mich träumen.
Träumen von Dingen,
die ich schon längst aufgegeben hatte.
Aber das was ich dir sagen will,
kann ich gar nicht in Worte fassen.
Ein einfaches Danke ist nicht genug !
Ich möchte keine Sekunde,
keine Unterhaltung,
kein Telefonat mit dir missen,
denn es hat mir immer geholfen und hilft mir.
Wenns mir schlecht geht,
dann denke ich an dich und an deine Worte
und ich kann sicher sein dass du immer für mich da bist.

29.6.06 20:34, kommentieren

...

War es Ironie des Schicksals oder warum musste gerade jetzt ihre Einkaufstüte reisen? Mit knallrotem Kopf versuchte sie alles schnellst möglichst einzusammeln doch sie hatten sie schon längst bemerkt und schauten sie grinsend an. Alle. Doch plötzlich da war eine Hand die ihr half.
Ihr Herz raste und sie hatte einen Kloß im Hals, konnte kaum reden. Er war es der ihr half. Er, den sie heimlich beobachtet, von dem sie nachts träumte doch der für sie ein Traum bleiben musste.
Sie brachte gerade so ein schüchternes Danke heraus – doch Blicke sagen bekanntlich mehr als Worte. Er war Amerikaner, stationierter Soldat, ein naja schon fast „Feind“ wie ihre Mutter zu pflegen sagte. Doch wenn er ein Feind war warum half er ihr dann ? Alles drehte sich, ein Wunder wie sie unversehrt nach Hause kam. Dieser Tag sollte alles verändern, noch bevor sie das Haus betrat wusste es schon die ganze Familie, Amischlampe und andere Sachen musste sie sich anhören. Sie ging, wollte alleine sein und flüchtete kurzer Hand zu ihrer Oma. Dort weinte sie sich aus und verriet sogar ihr Geheimnis, dass sie sich verliebt hatte.
Was sie nicht wusste, dass es ihm genauso ging, dass er weiche Knie bekam wenn er sie sah, dass er eine Gänsehaut bekam als ihr Arm seinen zufällig berührte, dass er von ihrer Schönheit fasziniert war. Und da war ein Bild von ihr unter seinem Bett, recht gut getroffen, er hatte es skiziert und solange daran gearbeitet bis es perfekt war. Sie ging jeden Morgen einkaufen, fast immer gegen 9 Uhr und somit wurde es auch zu seiner Gewohnheit nein zu seiner Pflicht.
Es kostete ihn viele Nächte und ja raubte ihm fast seinen Verstand bis er sie endlich ansprach. Sie lächelte und ging weiter. Bis er sie eines Abends auf der Wiese hinter der Kasserne stehen sah, ganz alleine und verloren. Sofort lies er alles stehen und liegen und lief zu ihr. Schüchtern blickte sie zu Boden doch er ergriff sofort ihre Hand. Er wusste dass Abends eine Tanzveranstaltung sein sollte von den Amerikanern unten im Wirtshaus und er lud sie ein. Doch ob sie wohl kommt ?Eine quälende Frage. Er war so gut drauf wie schon seit Monaten nicht mehr. Und sie kam auch wenn sie dabei ihren Ruf verlor. Auch wenn kein Mann sie danach mehr wollte. Für sie gab es nur den einen.
Seit diesem Abend trafen sie sich regelmäßig hinten auf der Wiese, auch wenn ihre Mutter ihr keine Blicke mehr würdigt. Sie wurde von fast allen verachtet. Doch warum ? Was war daran so falsch zu lieben ?

28.6.06 21:11, kommentieren

Tanz des Regens

Es war im Sommer und es war am späten Abend ja schon fast dunkel aber doch noch hell genug um ihm in die Augen zu sehen. Es war unheimlich und doch schön. Es war unerwartet, ja ein Schock und doch war es klar dass dieser Tag kommen würde. Igrendwann, irgendwo. Ihre Kleidung war durchnässt von einem kleinen Regenschauer und klebte an ihr wie eine zweite Haut. Ihre Frisur war total zerzaust, genauso wie sie sich fühlte. Stocksteif stand sie dar. Konnte nicht weine nicht reden aber auch nicht lachen. Sie hatte sich doch auf diesen Moment so gut vorbeireitet, war ihn in Gedanken schon zig mal durchgegangen. Sie wollte keine Schwäche zeigen, nichts was war denn es war schon längst vorbei und hat doch nie ihr Herz verlassen. Sie schloss die Augen und wollte sich umdrehen da spürte sie seine Hand auf ihrer nassen kalten Schulter. Sie zuckte zusammen, bekam eine Gänsehaut. Sie öffnete wieder die Augen und sah in seine. In diese blauen Augen, blau und weit wie das Meer. In denen sie fürher immer träumte. Sie konnte nichts sagen so tief saß ihr Schmerz. Es war fast so wie vor 2 Jahren als er ihr sagte dass er weg geht und nicht weiß wann er zurück kommt. Es war als sei es gestern gewesen. Und jetzt stand er da und berührte sie, brachte ihr Leben wieder durcheinander. Doch in diesem Spiel gab es keine Gewinner. Die Mauer die sie aufgebaut hatte und für jedes männliche Wesen galt, schien zu zerbröckeln.War es Einbildung oder wurde sie gerade schwach, sie die starke Frau die nie Schwäche oder Gefühlen zeigen sollte. Nur wenn sie alleine war. Sie riss sich los, schrie ihn an. Unbedeutende Worte und lief. Sie lief so schnell sie konnte. Sie blickte sich nicht um. Es kamen keine Tränen mehr. Es war ein Gefühl der Befreiung. Es war als sei etwas aus ihrem Herz heraus, über die kilometerhohe Mauer gehüpft. Sie fühlte sich leicht, ja sie schwebte förmlich. Sie tanzte im Regen....sie tanzte die ganze Nacht.
Endlich war es raus, endlich konnte die Mauer einstürzen und sich für neue öffnen. Sie war wie in einem Rausch. Sie fand sich erst zu Hause wieder, draußen auf der Veranda in ihrem Schaukelstuhl.
Der Mond schwieg sie an und sie schwieg zurück. Sie ging in ihr Schlafzimmer und sah diese kahle Wand, die früher einmal voller Fotos hing. Doch jetzt ist sie leer, kalh und irgendwie tot. Unter großem Schmerz und voller Wut riss sie damlas alles herunter, bis alles weg war, bis es ihr besser ging. Sie wollte vergessen. Es war nicht die Sehnsucht nach körperlichen Liebe, die sie vermisste, die sie auffraß. Sie legte sich ins Bett in das große leere Bett und starrte an die Decke. Vielleicht trifft man sich wirklich zwei mal im Leben. Aber vielleicht auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Tag war gekommen – alles so plözlich und unerwartet und erschütert sie, reist alle Wunden auf. Zu welchem Entschluss kam sie heute Abend ? Lieber Hass als gespielte Liebe ? Oder stand es gar nicht zur Frage ?

28.6.06 21:07, kommentieren